Der Begriff “Brandschutzbeauftragter” wird in Kapitel 3.3.4.2 der DIN 14011 “Begriffe aus dem Feuerwehrwesen” (Ausgabe 2010) wie folgt definiert:

“Der Brandschutzbeauftragte ist eine besonders ausgebildete Person, die mit der Wahrnehmung des betrieblichen Brandschutzes beauftragt ist.”

“Der Brandschutzbeauftragte soll den Arbeitgeber, Unternehmer oder Gebäudebetreiber in allen Fragen des Brandschutzes beraten, indem er die Brandrisiken analysiert und bewertet und die Maßnahmen überwacht.”

In der Nr. 6 vfdb 12-09/01:2014-11 wird der Umfang der nachzuweisenden Fortbildung sowie die Inhalte näher spezifiziert:

Umfang der Fortbildung

Der Umfang der Fortbildung ist auf mindestens 16 Lehreinheiten a 45 Minuten in drei Jahren festgelegt.

Es ist dem Brandschutzbeauftragen freigestellt, nur eine oder mehrere Fortbildungen zu besuchen, jedoch wird als Untergrenze für eine Fortbildung ein Umfang von vier Lehreinheiten als sinnvoll erachtet.

Aufgrund der sich ständig ändernden Anforderungen und Erfahrungen empfehlen wir jedem Brandschutzbeauftragen, Fortbildungen jährlich zu absolvieren (je mindestens 6 Lehreinheiten), da nur so eine stetige Steigerung des benötigten Wissens möglich ist.

Inhalte der Fortbildung

  • themenbezogene Seminare zum anlagentechnischen, organisatorischen und baulichen Brandschutz
  • branchenbezogene Seminare zum Brandschutz
  • Spezialisierungsseminare (z.B. Explosionsschutz, Notfallmanagement, Katastrophenschutz, Räumung und Evakuierung, Luftfahrt, Bahn, usw.)
  • Seminare zu Kommunikation, Didaktik, Präsentation
  • Fachtagungen

Fachkraft für Arbeitssicherheit (FASi) ist eine speziell ausgebildete Person, die sich aus der Umsetzung der EG-Rahmenrichtlinie 89/391/EWG ergibt. Die Abkürzung in Deutschland lautet SiFa (Sicherheitsfachkraft).

Die Fachkraft für Arbeitssicherheit hat die Aufgabe, den Arbeitgeber bei der Arbeitssicherheit, dem Gesundheitsschutz, der Unfallverhütung und in allen Fragen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit zu unterstützen.

Im Arbeitssicherheitsgesetz wird der Umfang der nachzuweisenden Fortbildung sowie die Inhalte nicht näher spezifiziert, jedoch wird von staatliche Stellen und Fachverbänden folgendes empfohlen:

Umfang der Fortbildung

Der Umfang der Fortbildung sollte mindestens drei Wochen in drei Jahren betragen.

Es ist der Sicherheitsfachkraft freigestellt, nur eine oder mehrere Fortbildungen zu besuchen, jedoch wird als Untergrenze für eine Fortbildung ein Umfang von einer Woche als sinnvoll erachtet.

Aufgrund der sich ständig ändernden Anforderungen und Erfahrungen empfehlen wir jeder Sicherheitsfachkraft, Fortbildungen jährlich zu absolvieren (je mindestens 5 Tage), da nur so eine stetige Steigerung des benötigten Wissens möglich ist.

Fortbildungen sollten in der Regel folgendes umfassen:

  • themenbezogene Kongresse oder Seminare
  • branchenbezogene Seminare zur Arbeitssicherheit
  • Spezialisierungsseminare (z.B. Explosionsschutz, Notfallmanagement, Brandschutz, Gefahrstoffmanagement, Strahlenschutz, usw.)
  • Fortbildungsveranstaltungen der Unfallversicherungsträger / DGUV, staatl. Arbeitsschutzverwaltung, technische Überwachungsvereine und Berufsverbände
  • Seminare zu Kommunikation, Didaktik, Präsentation
  • Fachtagungen
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